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GNU Free Documentation License Esso utilizza materiale tratto da http://de.wikipedia.org/wiki/Rom Cronologia/Autori: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rom&action=history Romaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Satellitenaufnahme von Rom
Rom, italienisch/lateinisch Roma, die größte Stadt Italiens mit ca. 2,7 Mio. Einwohnern im Stadtgebiet sowie rund 3,3 Mio. Einwohnern als Agglomeration, liegt in der Region Latium an den Ufern des Flusses Tiber. Die nicht zuletzt wegen ihrer Rolle in der Antike als Hauptstadt des römischen Reichs auch als „ewige Stadt“ bezeichnete Metropole ist seit 1871 die Hauptstadt des im Risorgimento wiedervereinigten Italiens und Sitz des Malteser-Ritterordens, der ein eigenständiges, jedoch nichtstaatliches Völkerrechtssubjekt ist. Darüber hinaus ist sie Verwaltungssitz der Region Latium und der Provinz Rom. Innerhalb der Stadt bildet der unabhängige Staat der Vatikanstadt eine Enklave. Der Vatikan ist der Sitz des Bischofs von Rom und somit des Papstes, dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Somit ist die Stadt eine dreifache Hauptstadt. Die Altstadt von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Außerdem ist Rom der Sitz der UNO-Unterorganisationen FAO, IFAD und WFP.
Geografie
Geografische Lage
Blick auf Rom. Im Vordergrund die vatikanischen
Museen
Rom liegt im Zentrum des Landes, am Tiber, unweit des Tyrrhenischen Meeres durchschnittlich 37 Meter über dem Meeresspiegel. Im Osten Roms befinden sich die Abruzzen, im Nordosten die Sabiner Berge und im Süden die Albaner Berge. Rom liegt in der Tiberebene, in welcher sich Tiber und Aniene kurz vor der Stadt vereinigen. Die weitere Umgebung ist die Campagna Romana oder kurz Campagna. Die Provinz Rom grenzt im Norden an die Provinz Viterbo und die Provinz Rieti, im Osten an die Provinz L’Aquila in der Region Abruzzen, sowie im Süden an die Provinz Frosinone und die Provinz Latina.
StadtgliederungRom gliedert sich in vier Stadtbezirke, 19 Munizipien und 155 Stadtbereiche. Die Munizipien sind Stadtbezirke, die zur leichteren Regierbarkeit der Stadt Anfang der 1990er Jahre eingeführt wurden. Ursprünglich waren es 20 Munizipien, heute sind es 19, das ursprüngliche Municipio XIV ist 1992 ausgemeindet worden und existiert heute als selbstständige Stadt Fiumicino. Deshalb fehlt heute die Nummer XIV in der Reihe der Munizipien.
Munizipien
Die 19 Munizipien setzten sich folgendermaßen zusammen:
Die Altstadt (Municipio I) ist in 22 Rioni eingeteilt, die teilweise bis in die Antike zurückgehen. Sie haben heute keine verwaltungstechnische Bedeutung mehr.
Die weiteren Vororte, die vor der Stadtmauer entstanden wurden ab 1930 in 35 Quartiere eingeteilt. Einen realistischen Überblick der historischen Stadt vermittelt auch das 16 m × 17 m große Gips-Modell, der „Plastico di Roma Antica“, im Museo della Civiltà Romana[1] im Maßstab 1:250.
Klima
Klimadiagramm für Rom
Das Klima Roms ist von seiner mediterranen Lage geprägt. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 15,5 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 880 Millimeter im Mittel. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 24,5 bis 24,7 Grad Celsius und die trockensten ebenfalls Juli und August mit 14 bis 22 Millimeter Niederschlag im Mittel. Die größten Niederschläge sind von Oktober bis Dezember mit durchschnittlich 106 bis 128 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit 6,9 Grad Celsius im Mittel.
Geschichte
GründungNach der Gründungssage wurde Rom am 21. April 753 v. Chr. von Romulus gegründet. Romulus brachte demnach später seinen Zwillingsbruder Remus um, als sich dieser über die von Romulus errichtete Stadtmauer belustigte. Die Zwillinge waren nach der Sage die Kinder des Mars mit der Vestalin Rhea Silvia. Sie seien auf dem Tiber ausgesetzt, von einer Wölfin gesäugt und dann von dem Hirten Faustulus am Velabrum unterhalb des Palatin gefunden und aufgezogen worden. Die Etymologie des Wortes Roma ist ungeklärt, seit der Antike bestehen darüber unterschiedliche Theorien. Eher unwahrscheinlich scheint die Herkunft aus dem griechischen Ρώμη (Romē) mit der Bedeutung „Mut, Tapferkeit“. Überzeugender ist ein Zusammenhang mit der Wurzel *rum-, „weibliche Brust“, mit einem eventuellen Hinweis auf die Wölfin, die der Sage nach Romulus und Remus aufgezogen hat. Möglicherweise ist der Name Roma auch von einem etruskischen Geschlecht, den Rumina, abgeleitet. Das traditionelle Gründungsdatum Roms ist der Beginn der Zeitskala des Römischen Kalenders, lat. ab urbe condita, abgekürzt a.u.c., deutsch „von der Gründung der Stadt (Rom) an“. Ausgrabungen auf dem Palatin brachten Siedlungsreste aus der Zeit um 1000 vor Christus zutage; wahrscheinlich wurden einige latinische und sabinische Dörfer dann um 800 (vielleicht durch Etrusker) zu einer Stadt vereinigt.
Königszeit und Republik
Die sieben Hügel Roms
Die Zusammenfassung einzelner Siedlungen zu einem Gemeinwesen könnte sich also nach Auffassung der Historiker tatsächlich um das legendäre Gründungsdatum herum ereignet haben. Die sprichwörtlichen sieben Hügel Roms sind: Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin und Caelius. Heute erstreckt sich das Stadtgebiet auch über die bekannten Hügel Gianicolo, Vaticano und Pincio. Zu Beginn seiner Geschichte war Rom ein Königreich, als erster der – großteils legendären – Nachfolger des Romulus wird von Titus Livius Numa Pompilius genannt. Nach Vertreibung des letzten etruskischen Königs Tarquinius Superbus – angeblich im Jahr 509 v. Chr. – wurde Rom eine Republik – wenngleich dies wohl tatsächlich erst um 475 v. Chr. geschah. Die Folgezeit war von Ständekämpfen zwischen den rechtlosen, wenn auch freien Plebejern und den adeligen Patriziern gekennzeichnet. Rom begann nun damit, die umliegenden Gebiete anzugliedern. Obwohl sich Rom 390 v. Chr. einer Invasion der Kelten kaum erwehren konnte, expandierte die Stadt dennoch ständig. Zum Schutz vor weiteren Übergriffen wurde die Servianische Mauer errichtet (siehe in der Abbildung Die sieben Hügel Roms). 312 v. Chr. folgte der Bau des ersten Aquädukts sowie der Bau der Via Appia. Zur Expansion Roms trugen insbesondere auch die schließlich erfolgreichen Punischen Kriege (264–146 v. Chr.) gegen das nordafrikanische Karthago, das den westlichen Mittelmeerraum kontrollierte, bei. Nachdem die Brüder Tiberius und Gaius Sempronius Gracchus, die als Volkstribunen versucht hatten, Landreformen durchzusetzen, ermordet worden waren, kam es zu einer Phase der Instabilität, die in Bürgerkriegen ihren Höhepunkt fand. Gaius Iulius Caesar setzte als Diktator eine Reihe von Reformen durch, wurde jedoch 44 v. Chr. ermordet. Zu diesem Zeitpunkt erreichte das Forum Romanum bereits eine Bebauungsdichte, die eine Ausweitung des Areals nötig machte. Aus diesem Grund hatte Caesar mit dem Bau des Forum Iulium begonnen.
Kaiserzeit
Maxentiusbasilika
Im 1. Jahrhundert v. Chr. war Rom wohl bereits eine Millionenstadt und sowohl geographisches als auch politisches Zentrum des römischen Reiches. Es verfügte über ein funktionierendes Frisch- und Abwassersystem, ein ausgebautes Straßennetz und funktionierende Bevölkerungsschutzeinheiten (Vigiles), die als Feuerwehr mit Polizeibefugnissen ihren Dienst versahen. Trotzdem wurde der Ausbau Roms, der besonders unter Caesars Erbe Augustus forciert worden war, durch einen großen Brand von Rom unter Nero im Jahr 64 vorübergehend zurückgeworfen. Unter der Herrschaft der Flavischen Dynastie (69–96 n. Chr.) begannen umfangreiche Bautätigkeiten. Zu diesen neuen Bauwerken gehören einige der berühmtesten Baudenkmäler wie das Kolosseum und ein Teil der Kaiserforen. Das letzte dieser Foren wurde Anfang des 2. Jahrhunderts unter Trajan fertiggestellt. Diese Zeit wird vielfach als Höhepunkt des römischen Reiches angesehen. Große Thermen wie die von Caracalla und Diokletian, welche sogar Bibliotheken einschlossen, waren fester Bestandteil des römischen Lebens geworden. Besessen vom Gigantismus errichteten die Kaiser immer größere Bauwerke, wie die Maxentiusbasilika. Hierin begann sich bereits der Niedergang des Kaiserreiches abzuzeichnen.
Spätantike und Niedergang
Rom im Altertum
Zu Beginn der Spätantike erreichte Rom wohl seine größte Bevölkerungszahl, verlor aber bald an politischer Bedeutung. Im 5. und 6. Jahrhundert kam es zu Katastrophen, die das Ende der antiken Herrlichkeit der Stadt bedeuteten: Auch die im 3. Jahrhundert errichtete Aurelianische Mauer konnte nicht verhindern, dass Rom während der Völkerwanderung 410 von den Westgoten und 455 von den Vandalen geplündert wurde. Nach dem formellen Untergang des Weströmischen Reiches im Jahr 476 wurden bekannte städtische Einrichtungen wie die Diokletiansthermen und das Kolosseum zunächst weiter unterhalten, und trotz sinkender Einwohnerzahlen bestand das antike Leben fort. Prokopios hielt fest, dass die Bauwerke der Stadt während der Herrschaft der Ostgoten instand gehalten worden sind. Um 530 lebten noch etwa 100.000 Menschen in Rom. Die zivilisatorische Katastrophe kam erst mit dem Gotenkrieg und der in diesem Rahmen betriebenen Rückeroberungspolitik des oströmischen Kaisers Justinian. Die Kriegshandlungen führten zu der endgültigen Zerstörung fast aller römischen Wasserleitungen (537), der Auslöschung der das antike Erbe bewahrenden Senatorenschicht und einem mehrjährigen Aussetzen des städtischen Lebens durch oströmisch-gotische Belagerungskämpfe. Das letzte spätantike Bauwerk in der Stadt ist die 608 errichtete Phokas-Säule. Die Stadt entging nur knapp einer vollständigen Zerstörung. Rom gehörte zwar formell seit 554 wieder zum Oströmischen Reich, die Ordnungsfunktionen wurden jedoch in den Zeiten der Völkerwanderung mehr und mehr vom Papsttum ausgeübt. Zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert folgten weitere Belagerungen, Angriffe und Plünderungen durch Langobarden, Sarazenen und Normannen, so dass sich das bewohnte Stadtgebiet zeitweise kaum über die Tiberufer hinaus erstreckte.
Hochmittelalter und Neuzeit
Rom im Mittelalter
Rom um 1490
Die Seeschlacht vor Ostia stoppte 849 den dritten
arabischen Angriff
Seit Pippin erlangte Rom, das im Mittelalter nur noch etwa 20.000 Einwohner zählte, neue Bedeutung als Hauptstadt des Kirchenstaates (Patrimonium Petri) und als wichtigster Wallfahrtsort des Christentums neben Jerusalem und Santiago de Compostela. Neuer Glanz kam im Jahr 800 in die Stadt, als Karl der Große durch Papst Leo III. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches gekrönt wurde. Zwischen 843 und 849 scheiterten drei Eroberungsversuche durch muslimische Araber, die Stadthälfte auf dem rechten Tiberufer aber wurde 846 geplündert. Das von der katholischen Kirche direkt in Rom vermutete Grab des nach dem Brand Roms unter Nero im Jahre 64 hingerichteten Apostels Paulus sowie unzählige andere Reliquien verhießen ab 1300 in den Heiligen Jahren den Pilgern außergewöhnliche Gnaden und Ablässe. Hierzu trug im Besonderen die Vermutung bei, dass Simon Petrus gemeinsam mit Paulus hingerichtet und in Rom begraben worden sein soll. Diese Annahme ist bis heute unter Historikern äußerst umstritten. Die Pilger stellten ein Standbein der Kommune dar, die sich seit dem 12. Jahrhundert um die Eigenverwaltung bemühte. Ein erstes Aufleben der Kommune im Streit mit dem Papsttum unter Beteiligung des Kirchenreformers Arnold von Brescia wurde mit der Kaiserkrönung Friedrich Barbarossas 1155 gewaltsam unterbrochen. Das Aufblühen Roms in der Renaissance wurde 1527 durch das Sacco di Roma („Plünderung Roms“) unterbrochen, als die Söldnertruppen Karls V. Rom plünderten und verwüsteten. In christlicher Zeit sind viele bedeutende Bauten entstanden, zum Beispiel die so genannten vier Patriarchalbasiliken Sankt Paul vor den Mauern über dem Grab des heiligen Apostels Paulus aus dem 4. Jahrhundert, der Lateran, ebenfalls aus dem 4. Jahrhundert, von Francesco Borromini barockisiert, Santa Maria Maggiore aus dem 5. Jahrhundert und vor allem der Petersdom, der in der heutigen Form aus der Renaissance und dem Barock stammt. In der Renaissance und im Barock fand die Stadt ein neues Gepräge, das hauptsächlich von Kirchen bestimmt wird, aber auch von neuen Straßenzügen mit Sichtachsen auf Obelisken, Palästen und Plätzen mit Brunnen. In diesem Zustand ist Rom bis heute verblieben, weshalb die römische Altstadt neben dem Vatikan eines der beiden Weltkulturerbe in der Stadt Rom darstellt.
Die „Ewige Stadt“Schon in der Kaiserzeit tauchte der Begriff der „Ewigen Stadt“ im Zusammenhang mit Rom auf. Der berühmte römische Geschichtsschreiber Vergil (70-19 v. Chr.) schrieb nach dem Vorbild Homers die Äneis, welche eine Erzählung der Vorgeschichte und Bedeutung Roms darstellt. Dieses Buch wurde schon in diesen Zeiten zu einem Lehrbuch an römischen Schulen und gilt als das Nationalepos der Römer. Der Gott Jupiter prophezeit in diesem Werk die Ewigkeit Roms. Er spricht davon, dass es „die Kunst des Römers sei, die Welt zu regieren, Völkern Friedensgesetze zu geben, Besiegte zu schonen und Stolze zu beugen“. Auch am Ende der Kaiserzeit (Mitte bzw. Ende des 4. Jahrhunderts n. Chr.) sprechen einige Autoren vom nie untergehenden Rom. Der Offizier und Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus (um 333-nach 391) begründet in seiner Lebensanalogie die Ewigkeit Roms damit, dass virtus (Kraft, Tugend) und fortuna (Glück) bei der Gründung einen Bund ewigen Friedens geschlossen hätten, welcher garantiert, dass Rom solange Menschen leben bestehen wird. Auch der Jurist und hohe Beamte Aurelius Prudentius Clemens (348- nach 405) verglich die Idee des Ewigen Roms mit der Idee des christlichen Roms. Das Römische Reich habe, so Prudentius, die Menge der Völker geeint und mit seinem Frieden den Christen den Weg bereitet. Weiterhin sei Rom nicht seiner Kraft beraubt oder gealtert, sondern könne immer noch zu den Waffen greifen, wenn die Kriege riefen.
Hauptstadt ItaliensNach dem Ende des Kirchenstaates wurde Rom am 26. Januar 1871 die Hauptstadt des neuen Italien. Unter Mussolini wurden die Differenzen zwischen Staat und Kirche durch die Lateranverträge mit dem Heiligen Stuhl 1929 beendet und der unabhängige Staat der Vatikanstadt begründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verließ 1946 der König das Land, und Italien wurde Republik. 1960 fanden in Rom die XVII. Olympischen Sommerspiele statt.
Rom heuteDie großen Bauten des 20. Jahrhunderts wurden fast alle in den Außenvierteln wie dem E.U.R. errichtet, so etwa der Palazzo del Lavoro. In der Innenstadt dagegen sind Baumaßnahmen aus denkmalpflegerischen Gründen nur selten erlaubt. Derzeit finden große Grabungen im Bereich der antiken Kaiserforen statt. Im modernen Stadtbild ist die Vergangenheit noch an vielen Stellen anzutreffen. So ist etwa das Theater des Pompeius am Campo de' Fiori aus dem 1. Jahrhundert v. Chr., in dessen Vorhof zu Cäsars Zeit die Kurie untergebracht war und er wohl auch getötet wurde, noch zu großen Teilen erhalten. Allerdings ist im Verlauf der Jahrhunderte aus dem Halbrund für die Zuschauer eine Wohnbebauung geworden. Heute befinden sich darin Keller und eine Tiefgarage, Restaurants und Bars, Privatwohnungen und Hotelpensionen. Alle Zimmer haben aufgrund der ursprünglichen halbrunden Theaterstruktur einen trapezförmigen Grundriss. Die Erneuerung der Stadt stellt die Römer im Alltag oft vor große Probleme. Schon der Bau einer riesigen Tiefgarage zum Jahr 2000 in einen Tuffhügel am Petersplatz war umstritten, weil die Zerstörung archäologischer Reste befürchtet wurde. Aus demselben Grund wurde die immer noch dringend benötigte dritte Metro-Linie bis heute nicht gebaut. Größere Probleme als die historische Innenstadt machen die oft unschönen Vorstädte mit ihrer hohen Kriminalitätsrate. Dort waren nach dem Zweiten Weltkrieg oft nachträglich gegen eine Gebühr genehmigte Gebäude fast unkontrolliert in die römische Campagna gebaut worden. Während in der Innenstadt die Kirchen aufgrund ihrer Überzahl oft kaum noch zu erhalten sind, fehlten sie in der Umgebung häufig völlig. Bis heute sind in der einstigen Stadt der „Thermen für alle“ öffentliche Bäder kaum vorhanden. Die Einwohner die es sich leisten können, besitzen eine Wohnung in einem der oft begrünten und sorgsam gepflegten Innenhöfe oder gar eine kleine Villa im Stadtbereich. Insgesamt hat sich seit der Wahl des grünen Bürgermeisters Rutelli Anfang der 1990er Jahre und unter der Regierung von Silvio Berlusconi die Situation nur wenig gebessert. Unter dem Pontifikat Papst Johannes Paul II. erlebte die Stadt zweimal einen nie zuvor da gewesenen Menschenandrang. Im Jahr 2000 kamen zum Gottesdienst am Weltjugendtag zwei Millionen Menschen vor die Tore der Stadt. An den Begräbnisfeierlichkeiten am 8. April 2005 auf dem Petersplatz nahmen 200 Staats- und Regierungschefs sowie drei bis vier Millionen Menschen aus aller Welt teil, von denen aber nur 300.000 Platz fanden, die übrigen verfolgten die Zeremonien auf Videogroßbildschirmen.
Mosaik mit der Abbildung des Papstes
Paschalis I. in der Kirche
Basilica di Santa Prassede
ReligionenIn der Antike war die Römische Mythologie mit ihren Kulten die am weitesten verbreitete Religion in der Stadt. Dennoch waren in diesem Kulturzentrum auch andere Religionen vertreten, wie zum Beispiel der Mithraskult und weitere Mysterienkulte. Bereits sehr früh entstand eine christliche Gemeinde in der Stadt, welche trotz der Christenverfolgungen rasch anwuchs. Ab der Herrschaftszeit Konstantins des Großen nahm das Christentum im Römischen Reich einen Aufschwung und überlebte auch dessen Untergang. Nachdem die Stadt mehrfach von heidnischen Völkern geplündert und zerstört wurde, setzte sich Rom als Zentrum des Kirchenstaates durch. Infolgedessen wurden in Rom unzählige Kirchen errichtet, die die wichtigsten Heiligtümer beherbergen. Nachdem Rom 1797 von Napoléon Bonaparte erobert worden war, wurde es nach dem Wiener Kongress 1815 wieder unter päpstliche Hoheit gestellt. Da das italienische Nationalbewusstsein unter der französischen Besatzung gewachsen war, kam es zum Krieg zwischen dem inzwischen vereinigten Italien und dem Papstsitz Rom. Der Papst zog sich darauf hin in den Vatikan zurück, der 1929 in den Lateranverträgen als eigenständiger Staat akzeptiert wurde. Seitdem ist Rom, besonders der Vatikan, wieder ein großes geistliches Zentrum des Christentums.
EinwohnerentwicklungRoms Geschichte begann etwa 800 v. Chr. mit einem Bündnis verschiedener kleiner Dörfer mit wenigen hundert bis tausend Einwohnern. Von da an wuchs Rom in den nächsten Jahrhunderten kontinuierlich zu einer Megastadt, die über eine Million Einwohner zählte. Im Zuge der Verlegung bedeutender Hauptstadtfunktionen nach Konstantinopel im 4. Jahrhundert sowie des Zerfalls des Weströmischen Reiches im 5. Jahrhundert nahm die Bevölkerung deutlich ab und sank rasch bis zum Jahr 530 auf etwa 100.000. Im frühen Mittelalter war Rom mit 20.000 Einwohnern im Vergleich zu heute eine Kleinstadt. Erst mit dem Aufstieg des Kirchenstaates blühte Rom erneut auf und konnte als Wallfahrtszentrum bis zum Ende des 19. Jahrhunderts seine Einwohnerzahl wieder auf 230.000 steigern. Erst im 20. Jahrhundert wuchs Rom erneut zur Millionenstadt heran, indem es in rund 100 Jahren seine Einwohnerzahl mehr als verzehnfachte. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1858 handelt es sich um Schätzungen, von 1871 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Fortschreibung des Nationalinstituts für Statistik (ISTAT).
Bevölkerungsentwicklung von Rom
(*)
Schisma
1309-1376,
Pestepidemie 1348/50
Politik
Bürgermeister
Palazzo Senatorio, das Rathaus von Rom
Flagge der Stadt Rom
Giovanni Alemanno wurde am 28. April 2008 zum Bürgermeister von Rom gewählt. In der Stichwahl erreichte er gegen den früheren Bürgermeister Francesco Rutelli 53,7 % der Stimmen[2]. Der bisherige Bürgermeister Walter Veltroni wurde 2001 gewählt und am 28. Mai 2006 für eine zweite Amtszeit mit 61 % der Stimmen im ersten Wahlgang im Amt bestätigt. [3] Der heutige Bürgermeister Alemanno scheiterte mit nur 37,1 %. Veltroni trat am 13. Februar 2008 als Bürgermeister, wegen seiner Kandidatur bei den Parlamentswahlen, zurück.[4] Bürgermeister von Rom:
GemeinderatDer Gemeinderat von Rom mit 60 Mitgliedern hat seit der Kommunalwahl 2008 folgende Zusammensetzung:
StädtepartnerschaftenRom unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Überblick
Engelsburg
St. Paul vor den Mauern
Rom wurde der Überlieferung zufolge im Jahre 753 v. Chr. auf einem der sieben Hügel gegründet. Jedoch lassen Funde darauf schließen, dass bereits 1000 v. Chr. in diesem Bereich menschliche Siedlungen existiert haben müssen. Besonders das Bild des Hügels Palatin und des nördlich gelegenen Tales ist durch antike Bauwerke bestimmt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Palatin in der Kaiserzeit Residenzhügel der Kaiser war, während sich im Tal zwischen dem Palatin und dem Kapitol das Forum Romanum befand, das Zentrum des städtischen Lebens im antiken Rom. Als Innenstadt Roms gilt der Bereich innerhalb der Aurelianischen Mauer, die im 3. Jahrhundert um das Gebiet der sieben Hügel Kapitol, Quirinal, Viminal, Esquilin, Caelius, Aventin und Palatin errichtet wurde. Das historische Zentrum breitet sich fast ausschließlich am linken Ufer des Tibers aus. Hier befinden sich die meisten und größten Baudenkmäler aus der Antike. Die christlichen Gebäude hingegen sind auf beiden Seiten des Tiber verstreut. Die Vatikanstadt mit dem weithin sichtbaren Petersdom befindet sich jedoch auf der rechten Seite des Tibers. Das historische Zentrum von Rom, der Petersdom und die Vatikanstadt wurden von der UNESCO im Jahre 1980 zum Weltkulturerbe erklärt. Die äußere Stadt und die Peripherie Roms befinden sich im Bereich außerhalb der aurelianischen Mauer. Die Konzentration antiker Bauwerke ist hier deutlich geringer, wenn man auch immer wieder solche antrifft. Man findet jedoch zahlreiche Kirchen, welche auch in diesem Bereich errichtet wurden, so zum Beispiel die Basilika St. Paul vor den Mauern. Die 1995 errichtete „Große Moschee“, 1150 Jahre nach einer gescheiterten Belagerung durch die Muslime, war bis 2005 die größte Moschee Europas und ein Zentrum des Islam in Italien.
Theater
Piazza Venezia mit Monumento Vittorio Emmanuele II
Rom spielt eine führende Rolle im italienischen Kulturleben. Im Opernhaus der Stadt, das zu den größten in Italien zählt, werden Opernaufführungen geboten, die im Sommer auch in den Caracalla-Thermen stattfinden. Außerdem gibt es in Rom etwa 20 Theater und sechs Konzertsäle, die außerhalb der Sommermonate mit einem abwechslungsreichen Programm aufwarten. Im April 2002 wurde im nördlichen Teil der Stadt ein Konzertpark eröffnet; das rund 50.000 Quadratmeter große Areal umfasst unter anderem drei Konzerthallen mit 700, 1.200 und 2.700 Plätzen, die nach Plänen des Genueser Architekten Renzo Piano erbaut wurden.
MuseenDas älteste Museum Roms sind die 1471 eingerichteten Kapitolinischen Museen, die neben den wesentlich größeren Vatikanischen Museen zu den bedeutendsten Kunstkollektionen Roms gehören. In der Villa Giulia, dem Landhaus Papst Julius II. welches Mitte des 16. Jahrhunderts errichtet wurde, ist eine herausragende Sammlung etruskischer und antiker Römischer Kunst untergebracht. Die Kunstsammlung der Familie Borghese wird in ihrem Palast aus dem frühen 17. Jahrhundert ausgestellt. Sie trägt den Namen Galleria Borghese und besteht vor allem aus Gemälden und Plastiken. Im von Michelangelo entworfenen Museo Nazionale Romano delle Terme sind griechische und römische Plastiken ausgestellt. Ebenfalls bedeutend sind die Gemäldegalerien im Palazzo Doria Pamphili und im Palazzo Colonna, die Renaissance-Bronzensammlung im Palazzo Venezia und die Gemäldesammlung im Palazzo Barberini.
Bauwerke
Der
Janusbogen beim Forum Boarium
Blick über den Tiber auf den Petersdom
Der Petersdom
Rom vom Petersdom aus gesehen
Das Kolosseum bei Nacht
Der
Trevi-Brunnen
Rom beherbergt als eine der großen Kulturstädte Europas zahlreiche Denkmäler von der Zeit der Etrusker bis hin zur Gegenwart, wobei die Zeugnisse aus der Zeit der etruskischen Könige und der römischen Frühgeschichte eher spärlich sind. Umso umfangreicher sind die Hinterlassenschaften aus der Epoche des Römischen Reiches. Sie reichen vom fast vollständig erhaltenen Pantheon (gegründet im Jahre 27 v. Chr., wiederaufgebaut zwischen 118 und 128 n. Chr.), dem einzigen erhaltenen Kuppelbau der Antike, bis zum eindrucksvollen Kolosseum (fertiggestellt 80 n. Chr.), dem größten Amphitheater der Antike, das Austragungsstätte von Gladiatorenkämpfen und anderen Schauspielen war. Seit dem Jahre 1999 dient das Kolosseum auch als Monument gegen die Todesstrafe: Immer wenn ein Staat dieser Welt die Todesstrafe abschafft, wird das Kolosseum 48 Stunden lang hell erleuchtet – was aber nur selten geschieht. In der Stadt findet man neben den antiken Stadtmauern Triumphbögen, einzigartige Kirchen und Paläste sowie große öffentliche Plätze; besonders bedeutend sind das Forum Romanum und die Kaiserforen, ebenso wie die Caracalla-Thermen (erbaut um 217 n. Chr.), die heute als Szenerie für die Opernaufführungen im Sommer genutzt werden, die Katakomben – weit verzweigte unterirdische Anlagen, in denen Christen ihre Gottesdienste feierten und bestattet wurden – und die Engelsburg, die als Mausoleum für den römischen Kaiser Hadrian erbaut und im Mittelalter zu einer Festung ausgebaut wurde. Im 4. Jahrhundert wurde die Kirche San Paolo fuori le mura gebaut und nach der Zerstörung durch einen Brand im Jahre 1823 wiedererrichtet. Die Basilica San Giovanni in Laterano wurde im 4. Jahrhundert errichtet und im 17. und 18. Jahrhundert im Wesentlichen wiederaufgebaut. Die aus dem 5. Jahrhundert stammende Kirche San Pietro in Vincoli ist im 15. Jahrhundert restauriert worden und beherbergt die berühmte Moses-Statue von Michelangelo Buonarroti. Weitere bedeutende Bauwerke sind die Piazza Navona mit drei Brunnen (darunter die Fontana dei Quattro Fiumi, ein Hauptwerk des italienischen Bildhauers Gian Lorenzo Bernini), die Piazza del Campidoglio (Kapitolsplatz mit einer Bronzestatue des Kaisers Marcus Aurelius, die im 2. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt wurde), die Fontana di Trevi (ein Barock-Brunnen aus dem 18. Jahrhundert, in den Touristen traditionell Münzen hineinwerfen und sich etwas wünschen) und die Piazza di Spagna mit der berühmten, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Spanischen Treppe, die zu der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Kirche Santa Trinità dei Monti hinaufführt. Weitere Sehenswürdigkeiten des christlichen Roms sind über die gesamte Stadt verstreut. Das christliche Zentrum bildet hierbei der nicht zugängliche Staat der Vatikanstadt mit dem Petersdom. Weitere große Kirchen wie die Lateranbasilika, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern befinden sich innerhalb des Stadtgebiets. Die meisten Kirchen sind besonders prunkvoll ausgestattet und enthalten Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Sehenswürdigkeiten des modernen Roms befinden sich eher in den äußeren Bezirken der Stadt, wie zum Beispiel Bauwerke für die Olympischen Sommerspiele 1960, entworfen von Pier Luigi Nervi, einem der führenden italienischen Architekten des 20. Jahrhunderts, aber auch Ehrenmäler und Hochhäuser. Über die ganze Stadt verteilt sind zahlreiche weitere Baudenkmäler, Plätze, Brunnen und Obelisken, welche von großen Künstlern geschaffen und prunkvoll verziert wurden. Im Westen der Stadt entstand 1972–1982 mit dem Wohnkomplex Corviale das längste Hochhaus Europas.
Parks
Villa Torlonia
Galleria Borghese im Park
Villa Borghese
Unter den zahlreichen fürstlichen Villen, welche das päpstliche Rom umringten, existieren noch mit ihren riesigen Parkanlagen Villa Borghese, Villa Ada und Villa Doria Pamphili. Weitere Parks sind:
Sport
Das Olympiastadion (rechts) und der Tiber (links)
In der Stadt gibt es mit dem 1927 gegründeten AS Rom und dem im Jahre 1900 gegründeten Lazio Rom zwei national und international bedeutende Fußballvereine. Beide Vereine tragen ihre Heimspiele im 85.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion aus. Der AS Rom wurde dreimal Italienischer Fußball-Meister, neunmal Italienischer Fußball-Pokalsieger und gewann einmal (1961) den UEFA-Pokal. Lazio Rom wurde zweimal Meister, viermal Pokalsieger und gewann einmal (1999) den Europapokal der Pokalsieger. Rom war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1960 und der ersten Paralympics überhaupt. Das Olympiastadion liegt im Norden der Stadt.
Kulinarische Spezialitäten
Pantheon
Das kulinarische Angebot in Rom ist sehr abwechslungsreich und reicht von ausgezeichneter Küche der berühmtesten Köche internationalen Niveaus bis zur typisch römischen Küche mit ihrer Vielfältigkeit; von der jüdischen Küche zur Zubereitung von Schalentieren über Spezialitäten aus Latium bis hin zu ausgezeichneten Fischgerichten. Typische Gerichte der römischen Küche sind die „coda alla vaccinara“, Schwänze junger Rinder in Wein mit Tomaten und Pfefferschoten gekocht, die „pajata“, gefüllter Kalbsdarm mit Tomatensoße, das „abbacchio alla scottadito“ (Milchlammkoteletts), oder die „trippa alla romana“ (Kutteln in Tomaten-Minzsoße), die mit der Zeit immer weiter verfeinert wurden und heute wahre Spezialitäten sind. Schmackhaft sind auch die Supplì al Telefono, frittierte Reisklößchen gefüllt mit Mozzarella, gefüllte Zucchiniblüten und Bruschette geröstete Brotscheiben mit Öl und Knoblauch oder auch in vielen anderen Varianten, beispielsweise mit Tomaten. Eine weitere römische Spezialität sind verschiedene Zubereitungsarten von jungen Artischocken, beispielsweise „alla Romana“ mit Knoblauch und Minze im Ofen gedünstet oder frittiert „alla Giudea“, und aus der jüdisch-römischen Küche kommt das beliebte Baccalà, frittierte Kabeljaufilets, die oft als Imbiss zwischendurch gegessen werden. Auch zwei der berühmtesten Nudelgerichte kommen aus Rom, die „bucatini (dickere Spaghetti mit einem Loch) all’amatriciana“, mit Bauchspeck in der Tomatensoße, und die „spaghetti alla carbonara“. Sie wurden einer Legende nach in der Besatzungszeit für amerikanische Soldaten als Ersatz für deren typisches Frühstück mit Speck und Ei erfunden, sind aber wohl schon viel länger bekannt, da sie in einem historischen Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert beschrieben werden. Die traditionellen Restaurants der Stadt mit echten römischen Spezialitäten befinden sich überwiegend in Testaccio rund um den früheren Schlachthof.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Der Tiber und die Engelsbrücke
Rom ist seit dem Zweiten Weltkrieg der dynamischste Wirtschaftsstandort in Italien. Seine Wirtschaft basiert auf Dienstleistungsbranchen, profitiert speziell von ansässigen Staatsbetrieben sowie dem Fremdenverkehr. Daneben dominieren besonders der Groß- und Einzelhandel. Als Industriestandort produziert Rom vor allem die traditionellen Industrieerzeugnisse Textilien und Souvenirs für Touristen, sowie die neueren Erzeugnisse wie Nahrungsmittel, pharmazeutische Produkte, Maschinen, Papier- und Metallwaren. Daneben ist Rom wegen des Klimas und der Monumente auch für die Filmindustrie ein wichtiger Standort.
Verkehr
Waggon eines Zuges der U-Bahn-Linie A
Rom selbst hat zwei internationale Flughäfen, Fiumicino (Leonardo da Vinci) und Ciampino (G. B. Pastine). Der an der Küste gelegene internationale Flughafen Leonardo da Vinci ist neben dem Mailänder Flughafen Malpensa das wichtigste Luftfahrtdrehkreuz des italienischen Luftverkehrs. Als zentraler Knotenpunkt des italienischen Eisenbahnsystems verfügt Rom über die Bahnhöfe Roma Tiburtina, Roma Ostiense, Roma Tuscolana, Roma Trastevere, Roma San Pietro, sowie den Hauptbahnhof Roma Termini. Mit der Inbetriebnahme der neuen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke nach Neapel in diesem Jahr und dem baldigen Ausbau des Bahnhofes Tiburtina werden Züge, die Rom nur als Durchgangsstation durchfahren, nicht mehr den Hauptbahnhof Termini anfahren. Der im Norden der Stadt gelegene Rangierbahnhof Roma Smistamento (italienisch: Rangierbahnhof) wird nach seiner Stilllegung in dieser Funktion noch weiterhin als Güterbahnhof genutzt.
Straßenbahnnetz
Rom verfügt über ein gut ausgebautes, aber häufig überlastetes ÖPNV-System, bestehend aus Bussen, Tram und U-Bahn (die Metropolitana). Die ganze Stadt ist durch ein System aus Express- und Stadtbussen recht gut erschlossen. Das U-Bahn-System mit den Linien A und B ist nur mäßig ausgebaut, da eine Beschädigung vieler historischer Gebäude und Anlagen durch den Bau der Tunnel befürchtet werden musste. Daher sind diese Linien insbesondere in den Stoßzeiten häufig überlastet. Der erste Streckenabschnitt der Metro wurde am 9. Februar 1955 zwischen Termini und Laurentina eröffnet. Heute fährt sie auf zwei Linien mit einer Länge von 36,6 Kilometern. Eine Erweiterung der Linie B und eine neue Linie C sind in Bau. Nachdem zwischen dem 8. Januar 1937 und dem 2. Juli 1972 schon einmal Oberleitungsbusse in Rom fuhren, wurde das System auf einer Linie von 11,3 km nach einer Unterbrechung von 33 Jahren am 23. März 2005 wieder eingeführt.
Südl. Einfallstraße
Via Appia Nuova
Die Straßenbahn von Rom nahm am 2. August 1877 den Betrieb auf. Sie verkehrt in sechs Linien auf einem 51,31 Kilometer langen Streckennetz. Die Straßen Roms sind notorisch verstopft. Auch die Ringautobahn GRA (A90) (Grande Raccordo Anulare) kann den täglichen Kollaps nicht verhindern. Die Innenstadt gilt als verkehrsberuhigte Zone (ZTL). Das heißt, Privatautos dürfen sie tagsüber zwischen 6 und 18 Uhr nur mit einer speziellen Ausnahmegenehmigung befahren. Auch die beiden Stadtteile Trastevere und San Lorenzo wurden verkehrsberuhigt, diese jedoch in den Abendstunden. Allerdings hat eine großzügige Praxis der Ausnahmegenehmigungen den Effekt verwässert.
MedienIn Rom werden mehrere Tages- und Wochenzeitungen herausgegeben:
Weiter ist die Filmstadt Cinecittà sehr bekannt für erfolgreiche Produktionen. Die Rundfunkanstalt Radiotelevisione Italiana hat ebenfalls ihren Hauptsitz in Rom.
BildungRom hat drei staatliche Universitäten: Die Universitá degli Studi di Roma La Sapienza ist eine der ältesten Universitäten Europas (Gründung: 1303) und mit 147.000 Studenten die größte Universität Europas. Die beiden anderen Universitäten sind die Tor Vergata und Roma Tre. Daneben bestehen mehrere katholische Universitäten als Einrichtungen des Heiligen Stuhls bzw. einzelner geistlicher Orden. Außerdem ist Rom der Sitz der Akademie der Schönen Künste, der Nationalen Akademie für Tanz, der Nationalen Akademie für dramatische Kunst, des Musikkonservatoriums und des Zentralinstituts für die Restaurierung von Kunstwerken.
Überblick über Rom vom Petersdom aus
Internationale OrganisationenDie Hauptverwaltungen zahlreicher internationaler Unternehmen und Organisationen haben ihren Sitz in Rom. Hierzu zählen unter anderem die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), der Welternährungsrat (WFC) und das Welternährungsprogramm (WFP).
Söhne und Töchter der Stadt→ Hauptartikel: Liste der Söhne und Töchter Roms
Literatur
Brücken in Rom
Filme
Fotogalerie
Siehe auch
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Rom und Römisches Reich – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema
Rom und Römisches Reich
Anmerkungen
Weblinks
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GNU Free Documentation License Esso utilizza materiale tratto da http://es.wikipedia.org/wiki/Roma Cronologia/Autori: http://es.wikipedia.org/w/index.php?title=Roma&action=history RomaDe Wikipedia, la enciclopedia libre
Roma es una ciudad del sur de Europa, en la provincia de Roma, en la Península Itálica, que antiguamente fue capital del Imperio Romano, y hoy es capital del estado moderno de Italia. Situada en el centro de la península, en la región del Lacio, a ambas orillas del río Tíber, a unos 20 km de su desembocadura en el mar Tirreno bañada por el mar mediterráneo, fuente de riquezas de la zona. Población: 2.718.768 habitantes, que unidos a los de su área metropolitana, se elevan a 3.700.000. Su importancia histórica es enorme. Cuna de la civilización occidental, atrae cada año a millones de visitantes, atraídos por las ruinas de su antiguo esplendor y sus incalculables obras de arte. Enclavado en la zona oeste de la ciudad se encuentra el Vaticano, que constituye un estado independiente y soberano, centro de la Iglesia Católica.
Origen etimológico de Roma [editar]Cuenta la leyenda que los gemelos Rómulo y Remo, hijos de Marte, fueron abandonados al nacer a orillas del río Tíber. Afortunadamente, una loba llamada Luperca se encargó de amamantarlos y los bebés crecieron sanos. Sin embargo, siendo adultos, dice el mito que Rómulo mató a Remo su hermano y fundó Roma. Hoy en día, el símbolo de la ciudad imperial sigue siendo la loba y los dos niños. Evidentemente el nombre de Rómulo es posterior al de Roma, creado por los hombres para explicar el nombre de la ciudad. Aun así, este mito podría tener algún sustento histórico, siendo Rómulo un personaje unificador de los pueblos que formaron Roma en su pasado más remoto. Sin embargo, al parecer, el origen del nombre de Roma estaría más bien relacionado con el antiguo nombre del río Tiber. A estos periodos de la historia de Roma se los conoce conjuntamente como Antigua Roma. Roma ha sido la capital de la Italia unificada desde 1871. Según la tradición, Roma se fundó el día 11 antes de las calendas de mayo, sería el 21 de abril de 753 a. C. Fundada Roma, comenzó a pelear contra sus vecinos, esta vez por conseguir mujeres, a las que raptaron durante unos juegos en los que invitaron a todos los pueblos vecinos. Vencieron a todos menos a los sabinos, porque la lucha terminó en un tratado de paz conseguido por las mujeres, que no querían perder ni a sus padres ni sus esposos. De este tratado surgiría la unión de los dos pueblos. Rómulo, luego de guerrear contra varios vecinos, desapareció en medio de una tempestad. No obstante, en el foro romano, tienen localizado el lugar exacto donde, según la leyenda, fue, Rómulo, abatido por un rayo. Según otras versiones se lo llevaron los dioses, y según dice Tito Livio, algunos pensaron que los senadores, únicos testigos de la desaparición, descontentos con el gobierno de Rómulo, lo asesinaron. Así subió al trono, luego de un periodo de un año, Numa Pompilio, hombre insigne que habitaba entre los sabinos. Los pueblos que habitaban en la península itálica serán los siguientes: los latinos, que ocupaban la llanura entre el río Tíber y los montes Albanos. Al norte del Tíber se encontraban los etruscos, más arriba del Tíber, este separaba a los umbros al sur y los etruscos al norte. Al este y sureste del Lacio se encontraba la cadena Apenina que sería el dominio de pastores nómadas emparentados entre sí, los sabinos, samnitas, marsos, volscos, campanos en Nápoles, ausones y oscos. Todavía más al sur los lucanos y bruttios. El origen de los pueblos que a su vez originaron a Roma, se puede rastrear mediante la lingüística. La cual divide a las lenguas indoeuropeas y las de otro origen. Entre las primeras se encuentra el latín, el véneto, etc. Se comprobó que las lenguas europeas y asiáticas tenían un cierto parentesco, y se tuvo la convicción durante mucho tiempo, de que el parentesco delataba un origen étnico común, la existencia de un pueblo indoeuropeo y de una cuna común de su civilización. Se creía que la unidad original de este pueblo experimento una dislocación y que los grupos integrantes se fueron separando del conjunto, llevando en su emigración el dialecto hablado en su patria. Pero ya esta teoría está desechada. Las divergencias e interferencias que se descubren en Italia siempre, por muy remota que sea la génesis de los pueblos portadores del indoeuropeo; es decir, a través de una lenta elaboración étnica y cultural, durante la edad neolítica (4800-1800). Al parecer según P. Bosch, los movimientos convergieron a partir, al menos, de dos centros: la región del río Danubio en el centro de Europa y la región del norte de Asia menor y parte del Cáucaso. Aproximadamente por entonces, según los lingüistas y los arqueólogos, el latín (introducido también por pueblos provenientes de la región danubiana) haría su aparición en Italia. Cada vez es mayor la resistencia frente a la hipótesis de una Italia pre y protohistórica que acogería en su territorio a masivos grupos étnicos con su original unidad, mantenida a lo largo de la emigración. Más bien se insiste sobre las condiciones de infiltración, dispersión y cruzamiento en que se realizaría la intervención de elementos extranjeros.
El nombre de Roma [editar]El nombre del pueblo generalmente se considera referirse a Rómulo, pero hay otras hipótesis. Una de ellas se refiere a Roma, cual sería la hija de Aeneas o Evandrus. Estudios recientes parecen darle significado de «río»; Roma en ese caso significaría, según esta hipótesis, «el pueblo sobre el río». Roma es también llamada la urbe, y este nombre (que en latín significaría cualquier otro pueblo) viene de urvus, la ranura cortada por un arado, aquí, por la de Rómulo.
La leyenda del origen de Roma [editar]Los orígenes remotos de la ciudad de Roma, se pierden en la leyenda; siendo seguramente anteriores año 753 a.C en que ulteriormente las autoridades romanas fecharon su fundación. Del mismo modo, siendo improbable que su fundación haya surgido de una acción explícita y deliberada, las tradiciones romanas posteriores adornaron su surgimiento con diversas leyendas, recogidas especialmente por el historiador romano Tito Livio, que vinculan el origen de Roma a un linaje de dioses y héroes. La mayoría se inclina a pensar que en una de las fuertes discusiones mantenidas por los dos hermanos, Rómulo mató a Remo en un acceso de ira y arrepintiéndose en el acto, decidió llamar a la ciudad Roma. Era el 21 de abril del año 753 a. C., correspondiente al año tercero de la sexta Olimpíada. Finalmente, Rómulo construyó refugios en el monte Capitolinó para esclavos y criminales fugados y llevó a cabo el rapto de las Sabinas, mujeres de otra tribu del Tíber, para que los hombres que se le habían unido tuvieran sus esposas. Después de algunas guerras entre ellos, las Sabinas le declararon su rey. Rómulo fue el primer Rey de Roma y dice la leyenda que fue llevado a los cielos por su padre Marte, y que fue venerado como el dios Quirino. Según la leyenda de los orígenes de Roma, un hijo del héroe troyano Eneas, (hijo de Venus, la diosa de la atracción y de Anquises, un pastor.), Ascanio, había fundado sobre la orilla derecha del río Tíber la ciudad de Alba Longa; ciudad latina sobre la cual reinaron numerosos de sus descendientes, hasta llegar a Numitor y su hermano Amulio. Este último destronó a Numitor; y para evitar que tuviera descendencia que pudiera disputarle el trono, condenó a su hija Rea Silvia a permanecer virgen como vestal, sacerdotisa de la diosa Vesta. Sin embargo, Marte, el dios de la guerra, engendró en Rea Silvia a los mellizos Remo y Rómulo. Por ese motivo, al nacer los mellizos fueron arrojados al Tíber dentro de una canasta, la cual encalló en la zona de las siete colinas situadas cerca de la desembocadura del Tíber en el mar; siendo recogidos por una loba llamada Luperca que se acercó a beber, y que los amamantó en su guarida del Monte Palatino, hasta que fueron hallados y rescatados por un pastor cuya mujer los crió. Cuando fueron mayores, los mellizos restituyeron a Numitor en el trono de Alba Longa, y decidieron fundar, como colonia de Alba Longa, una ciudad en la ribera derecha del Tíber, en donde habían sido amamantados por la loba; y ser sus Reyes. Cerca de la desembocadura del Tíber existían las siete colinas: los montes Capitolio, Quirinal, Viminal, Aventino, Palatino, Esquilino y Celio. Rómulo y Remo discutieron acerca del lugar donde fundar la ciudad; y resolvieron la cuestión consultando el vuelo de las aves, a la usanza etrusca. Mientras sobre el Palatino Rómulo divisó doce buitres volando, su hermano en otra de las colinas sólo vio seis. Entonces, Rómulo, con un arado trazó un recuadro en lo alto del monte Palatino, delimitando la nueva ciudad, y juró que mataría a quien lo traspasara. Despechado, su hermano Remo no obedeció y cruzó despectivamente la línea, ante lo cual su hermano le dio muerte, quedando entonces como el único y primer Rey de Roma. Según la versión de la historia oficial de Roma antigua, eso había ocurrido en el año 754 a. C. o más bien antes de nuestra era Roma comenzó su historia como una aldea más entre las otras muchas de pastores y campesinos que se repartían las colinas y minúsculos valles de la zona. Si hemos de creer a Livio, ya entonces era muy especial, pues sus míticos fundadores tenían algo de divino; pero el propio escritor también confiesa que le parece lógico que los pueblos rodeen sus orígenes con leyendas y patrañas. Los primeros habitantes fueron posiblemente un conglomerado de gentes de distinta procedencia que vivían al margen del desarrollo económico y cultural de sus prósperos vecinos, es decir, los etruscos al Norte y los sabino y los latinos al Sur.
Como dato curioso y para las mentes más pícaras, se dice que la loba que amamantó a los hermanos Romulo y Remo fue su madre adoptiva humana. La leyenda nos narra que fueron amamantados por una loba, en latin lupa, cuyo término también era utilizado, en el sentido despectivo de la palabra, para las prostitutas de la época.
Historia [editar]Cuando los núcleos latinos que habitaban las colinas del Quirinal, Esquilino y Celio se fusionaron con los del Palatino, fortificaron el recinto habitado, y así se inició la primera fase de la Roma antigua hacia el siglo VIII a. C. (Roma Quadrata). Durante una segunda fase el perímetro de la ciudad se extendió por el monte Capitolino y por un pequeño valle que lo separaba del Palatino (allí se emplazó el Foro romano). Del siglo VI a. C. son las principales construcciones: Palacio Real, Foro, Cloaca Máxima y Tullianum.
El foro romano
Hacia 510 a. C. se fundó el templo de Júpiter Capitolino, y de la misma época son los templos de Saturno (498 a. C.), de Cástor (484 a. C.) y otros. Siguió un período de gran actividad constructiva: templos, basílicas, acuoductos y caminos consulares (Vía Apia, Vía Latina, Vía Flaminia, etc). La verdadera reorganización se llevó en la época de Augusto, bajo cuyo reinado se reconstruyeron templos y monumentos y se levantaron otros nuevos. El incendio de la ciudad, atribuido a Nerón (aunque otras fuentes lo desmienten), en el (68) hizo desaparecer gran cantidad de edificios, reconstruidos poco después por el mismo emperador. Roma también estaba en guerra civil y ese mismo año Pompeyo huyó a Egipto tras su derrota en Farsalia a manos de Julio César. El gobierno egipcio, de facto en manos de un eunuco de la corte llamado Potino, le asesinó, pensando obtener así un consiguiente apoyo de César que le permitiera vencer al bando de Cleopatra. Sin embargo, al general romano, que arribó a Alejandría unos días más tarde en persecución de su rival, no le agradó la decisión, pues su intención era capturarle con vida o quizás incluso perdonarle. Al tiempo, Cleopatra consiguió acceder (burlando el control de los partidarios de su hermano) hasta el palacio real en el que se aposentaba César para persuadirle de que tomara partido por ella. El general propuso una reconciliación entre los hermanos que fue rechaza por Ptolomeo, quien además decidió atacar a los soldados romanos aprovechando su aislamiento. Estos resistieron el asedio al palacio de Alejandría hasta que la llegada de refuerzos les permitió contraatacar y lograr la victoria final. Ptolomeo XIII pereció durante uno de los combates y Cleopatra fue proclamada reina (47) junto a otro de sus hermanos, Ptolomeo XIV Filópator II. Julio César y Cleopatra pasaron juntos varios meses en Egipto y fruto de su relación nacería Ptolomeo XV, más conocido como Cesarión. Luego él partió a combatir (y derrotar) a Farnaces del Ponto (47) y a doblegar con éxito la resistencia de los optimates en Tapso (febrero de 46) y Munda (marzo de 45), al tiempo que efectuaba en Roma diversas reformas políticas que le atañían tanto a él personalmente como al Imperio en general. Además de la instauración de una monarquía romana, entre los objetivos finales de César probablemente se encontrara el de unir, mediante su matrimonio con Cleopatra, a los Estados romano y egipcio, dando así como resultado la unidad política de todo el mundo mediterráneo. La influencia egipcia durante estos años de Julio César en Roma también se reflejó en la administración, la sociedad, la cultura e incluso la religión. Cabe citar, por ejemplo, la recaudación directa de los impuestos por el Estado (que evitaba los anteriores abusos de los publicanos); el inicio de la administración racional (y no la mera explotación) de las provincias; la adopción, con pequeñas correcciones, del calendario de Canopo (llamado desde entonces juliano); y la introducción del culto a Isis. La propia Cleopatra estuvo dos veces (46 y 45-44 a. C.) en Roma junto a Cesarión. Durante la segunda asesinaron a Julio César (15 de marzo del 44), tras lo cual tuvo que huir a Egipto. Allá ejecutó a su hermano Ptolomeo XIV y adjuntó al trono a su hijo.
El Coliseo romano. Una de las
Nuevas maravillas del mundo.
La obra iniciada por Nerón fue continuada por sus sucesores: Vespasiano (Coliseo), Tito, Domiciano (renovación de los templos de Vesta, Augusto y Minerva, del Estadio, el Odeón, en Panteón, etc.). La obra de éste último emperador fue proseguida por Trajano (Foro y Termas), Adriano (puente Elio, templos de Marciana y de Venus, Mausoleo, etc.), Septimio Severo, Caracalla (Termas). En tiempos de Majencio se construyó la basílica homónima, y de Constantino, su sucesor, se conservan el Arco del Triunfo, las Termas Constantinas y las Elenianas. Durante los siglos III y IV se mantuvo Roma en todo su esplendor, hasta el año 410, en que fue asaltada y saqueada por Alarico; a partir de este momento se inició su decadencia monumental. Durante los siglos VIII y IX la Roma cristiana se convirtió en la Roma pontificia. Los papas transformaron los antiguos edificios paganos en cristianos y mandaron construir otros nuevos y las grandes basílicas (San Pablo, San Lorenzo, Santa María la Mayor, etc.). En el siglo XI otra invasión (la de los normandos, en 1084) dejó la ciudad en ruinas. Los papas la reconstruyeron y quedó constituida en dos bloques: la ciudad religiosa, que los pontífices reservaron para sí (Vaticano, Ciudad Leonina), y la ciudad seglar, encerrada en la cadena de fortalezas feudales. Durante los siglos XII y XIII se llevaron a cabo notables mejoras urbanas y se construyeron numerosos palacios y edificios públicos. A este período de esplendor sucedió otro de decadencia (de 1305 a 1378, período aviñonés), durante el cual los monumentos civiles y religiosos estuvieron en total abandono. A partir del papa Nicolás V la ciudad sufrió una gran transformación, y durante los siglos XV y XVI alcanzó una etapa monumental extraordinaria, llegando a la cumbre de su esplendor en tiempo de Julio II. Se amplió el Vaticano, se construyeron y decoraron la Capilla Sixtina y las Logias. León X abandonó parte de los proyectos constructivos de Julio II y se dedicó con empeño al embellecimiento y reconstrucción de numerosas iglesias y basílicas siguiendo la inspiración de Sangallo, sucesor de Bramante y de Rafael como arquitecto papal. Sixto V fue el verdadero creador de la Roma moderna. Durante el pontificado de Clemente VIII se terminó la demolición de la basílica de San Pedro y la mutación de plano de la actual basílica, de cruz griega a cruz latina (fue consagrada en 1613). El arte barroco culminó durante el pontificado de Urbano VIII gracias a la actividad y genio de Bernini.
Fundación del Imperio [editar]De acuerdo con la leyenda, la ciudad de Roma fue fundada por los gemelos Rómulo y Remo en el año 753 a. C.; pero la evidencia arqueológica indica que Roma se fundó por el asentamiento de grupos nómadas cerca del Monte Palatino y en el área del futuro Foro Romano, coanurbandose en siglo 8 a. C. La ciudad fue convertida en la capital del reino Romano (Reinado por 7 reyes según la tradición), de la república romana (Desde el 512 a. C. gobernada por el Senado) y del Imperio Romano (Desde el 31 a. C. gobernada por un emperador); su éxito dependió de sus conquistas militares, predominancia comercial en el mediterráneo y de la asimilación de las culturas vecinas (Como es el caso de los etruscos y de los griegos. El dominio romano se extendió por casi toda Europa y por las costas del mediterráneo, mientras que su población alcanzó el millón y medio de habitantes.
Caída del Imperio y la Edad Media [editar]Con el desarrollo del antiguo cristianismo, el Obispo de Roma ganó importancia tanto religiosa como política, y eventualmente hizo reconocer su primacía como Papa y estableció a Roma como el centro del cristianismo. Después del Saqueo de Roma por parte de Alarico I y de la caída del Imperio Romano de occidente en 476, el dominio de Roma se alternaba entre el Imperio Bizantino y los bárbaros. Su población era de 20.000 habitantes en la Alta Edad Media, lo que contrasta enormemente con los más de 2.000.000 de habitante que hubo durante el Imperio Romano en la ciudad; su abandono acentuó la decadencia de la ciudad a ruinas. Roma quedó como parte del Imperio Bizantino hasta que fue invadida por los lombardos en el año 751. En 756, Pipino el Breve concedió al Papa el dominio de las regiones cercanas a Roma, creando los Estados Pontificios. Roma quedó como capital de los Estados Pontificios hasta su anexión al Reino de Italia en 1870. La ciudad fue la de mayor peregrinación durante la Edad Media.
Siglo XVII-XIX [editar]
Garibaldi ataca la Roma
papal en 1849
La población de Roma volvió a alcanzar los 100.000 habitantes durante el siglo XVII, pero estaba en retraso en comparación con otras capitales europeas durante los siguientes siglos, siendo una ciudad muy ocupada durante el periodo de la contrarreforma. Siendo atrapada por los churrascos nacionalistas del siglo XIX y teniendo dos veces una independencia corta, la ciudad fue un centro para las esperanzas de la Unificación Italiana, como quería el Reino de Italia gobernado por Víctor Manuel II; después de la protección francesa que fue cerrada en 1870, las tropas de Víctor Manuel II tomaron la ciudad y la convirtieron en la capital del reino italiano en 1871.
Siglo XX [editar]Después de la Primera Guerra Mundial, Italia quedó en manos de un gobierno fascista guiado por Benito Mussolini, quien tomó la ciudad en 1922, eventualmente declarándolo un Imperio y siendo aliado de la Alemania Nazi. Este fue un periodo en el que la población creció aceleradamente, pasando de 212,000 habitantes durante la unificación a un poco más de un millón, pero este acelero fue cesado al empezar la Segunda Guerra Mundial, tiempo en el que Roma fue dañada tanto por el bombardeo aliado y por la ocupación nazi; después de la ejecución de Benito Mussolini y el fin de la guerra, el Referéndum de 1946 abolió la monarquía e instauro la República italiana. Después de la guerra, Roma creció momentáneamente, siendo consecuencia de "El milagro económico italiano" de reconstrucción y modernización. Roma se convirtió en una ciudad popular entre los 50's y 60's, siendo los años de La Dolce Vita (La dulce vida). Roma tuvo otro acelero de población en los 80's cuando el municipio alcanzó los 2'800'00 habitantes.
Geografía y clima [editar]
Geografía [editar]
Imagen por satélite de Roma
Roma se encuentra en la región central de Italia Lacio con los afluentes de los ríos Aniene y Tíber. El núcleo central de la ciudad se encuentra a 24 km del Mar Tirreno. La altitud de Roma es de 13 msnm (en la Piazza del Popolo) en lo más bajo hasta los 120 msnm en el Monte Mario. La comuna de Roma tiene 1.285 km².
Clima [editar]Roma tiene un típico clima mediterráneo que caracteriza a las costas de Italia. El clima es confortable de abril a junio y de mediados de septiembre a octubre, donde está el ottobrata (se puede traducir como el hermoso día de octubre a castellano) conocido por días soleados y cálidos. En agosto, la temperatura promedio es de 32 °C, tradicionalmente, muchos negocios romanos cierran durante agosto, pero no todos salen de la ciudad ya que en ese tiempo de verano es cuando llegan más turistas.
Localización de Roma [editar]
Localización de Roma.
En el mapa anterior se muestra claramente la localización de Roma, antes de su gran auge sobre todas las naciones existentes en esa región, en especial, Grecia. Esta pequeña ciudad Se desarrolló hasta llegar a ser considerada durante la época previa a la República, superior a sus vecinos, haciéndose cada vez más fuerte a medida que se apoderaba de más territorios. Ya en la República, alrededor del año 270 a. C. Roma dominaba toda la península Itálica y seguía su expansión. Este imperio que a partir del siglo I a. C. sería gobernado por emperadores, creció y absorbió ciudades y territorios que hoy en día comprenden más de 40 países con 5.000 km, de un extremo a otro.
Museos [editar]Entre los museos romanos hay que citar:
Arquitectura [editar]
El Anfiteatro Flavio, popularmente conocido como
"Coliseo", una de las mayores creaciones arquitectónicas de la Roma
imperial.
La Piazza del Popolo, cuya urbanización terminó en
el siglo XIX.
Antigua Roma [editar]Uno de los edificios más notables de esta época es el Coliseo (70-80 d.C.), el mayor anfiteatro construido en la época romana. Tenía plazas para 50.000 espectadores y en él se presenciaban combates de gladiadores, luchas de barcos, matanzas de cristianos, entre otros. Otros edificios romanos de esa época son el Foro Romano, el Domus Aurea, el Panteón de Agripa, la Columna de Trajano, las catacumbas romanas, el Circo Máximo, los Termas de Caracalla, el Arco de Constantino, el Ara Pacis, la Pirámide Cestia, entre otras.
Renacimiento y Barroco [editar]Roma fue una de las ciudades de mayor importancia durante el Renacimiento y época barroca, en especial por el mecenazgo de la Santa Sede en el desarrollo urbanístico de la ciudad. Un ejemplo del urbanismo de este periodo es la Plaza del Campidoglio diseñada por Miguel Ángel o la Plaza Navona.
Patrimonio de la Humanidad [editar]En 1980, el centro histórico de Roma fue declarado Patrimonio de la Humanidad por la UNESCO. En 1990 se incluyeron en la declaración los bienes de la Santa Sede situados en la ciudad que benefician de derechos de extraterritorialidad.
Bienes inscritos por la UNESCO [editar]
Comunicaciones [editar]La red radial de comunicaciones de Italia converge en Roma, con autopistas Milán–Roma–Nápoles, Roma–Civitavecchia y Roma–L'Aquila-Teramo. La ciudad es también el centro de la red de ferrocarriles nacionales e incluye en su área urbana numerosas estaciones, como la estación Termini, Tiburtina, Ostiense, Trastevere, San Pietro, Tuscolana, etc. La ciudad tiene dos aeropuertos internacionales, el Aeroporto Intercontinentale Leonardo da Vinci en Fiumicino y el Aeroporto Giovanni Battista Pastine en Ciampino, un helipuerto y aeropuerto menor para vuelos turísticos, el Aeroporto dell'Urbe. La navegación fluvial del río Tíber es posible en el centro de la ciudad, por medio de un servicio regular de navegación que tiene varios puntos de embarque alrededor de la isla Tiberina. El puerto fluvial, al que sólo tienen acceso embarcaciones de muy pequeño calado, no reviste importancia económica.
Hermanamiento [editar]Roma está hermanada de modo exclusivo y reciproco con:
Roma también tiene relaciones de hermanamiento particulares con:
y acuerdos internacionales con:
Véase también [editar]
Enlaces externos [editar]
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Il Colosseo, uno dei simboli della città Roma, è la città capitale della Repubblica Italiana (2.547.677 abitanti al 31 dicembre 2005), il capoluogo della Regione Lazio e della provincia di Roma. È il comune più popoloso d’Italia, mentre la sua area metropolitana, con circa 3.300.000 abitanti, è la seconda d’Italia dopo quella di Milano. È, grazie alla sua storia millenaria, una città unica ed una delle più visitate al mondo. Nel 1980 il centro storico, le proprietà extraterritoriali della Santa Sede nella città e la Basilica di San Paolo fuori le mura sono state dichiarate patrimonio dell'umanità dall'UNESCO; nel 1990 sono stati inclusi i beni compresi entro le mura di Urbano VIII.
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GeografiaConosciuta universalmente come l'Urbe o la Città eterna, Roma sorge sulle rive del fiume Tevere ed il suo nucleo storico si sviluppò sulle colline in corrispondenza dell'ansa in cui si trova l'isola Tiberina, unico guado naturale del fiume. Sono i celebri sette colli: Palatino, Aventino, Campidoglio, Quirinale, Viminale, Esquilino e Celio. Sia a destra che a sinistra del fiume si trovano rilievi di modesta entità, che rappresentano i resti dell'antico apparato vulcanico complessivamente denominato Vulcano Laziale, come i monti Tiburtini e i monti Prenestini, mentre i più vicini sono i Castelli romani tra i quali svetta il Monte Cavo. La valle del Tevere è in genere larga circa 3 km, ma, in prossimità
dell'isola Tiberina, si restringe a meno di 1 km. Roma è attraversata anche da un altro fiume, l'Aniene, che confluisce nel Tevere in territorio urbano.
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TerritorioIl comune comprende molte borgate e frazioni, tra cui Ostia, cresciute nella prima metà del '900 in seguito alle demolizioni attuate dal Fascismo nei rioni storici, e nel dopoguerra in seguito a massicce immigrazioni a Roma, principalmente provenienti dalle zone e regioni confinanti, ma non solo. La superficie del Comune è vastissima, avendo inglobato vaste zone abbandonate da secoli, spesso paludose e inadatte all'agricoltura, e non appartenute ad alcun municipio. Il Comune di Roma governa, attraverso 19 Municipi, un'area che per dimensione è paragonabile alla provincia di Milano o a quella di Napoli; ma l'intero agglomerato urbano della città (comune e area metropolitana) è terzo in Italia per superficie e popolazione (dopo le aree metropolitane di Milano e Napoli).
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Storia
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Popolazione e lingua
La popolazione ha sempre parlato il romanesco che però, come la maggior parte dei dialetti italiani, non ha alcuna ufficialità. Il romanesco, come tutte le lingue, si è evoluto negli anni, tanto che, per esempio, il Belli (prima metà del 1800) usa delle forme linguistiche che non vengono utilizzate da Trilussa (inizio '900). Questa evoluzione non ha alterato profondamente il dialetto almeno fino agli anni cinquanta, a partire dai quali Roma fu meta di ingenti migrazioni dalle altre regioni italiane. Il dialetto subì allora contaminazioni soprattutto dall'italiano formando la parlata che spesso si sente : il cosiddetto "romano moderno". Oramai il dialetto romanesco come era quello del Belli è praticamente scomparso, poiché ha perso molte delle sue parole e modi di dire a favore dell'italiano, ma su di esso si è sviluppato un tipo di dialetto che, se è utilizzato correttamente in tutte le sue caratteristiche piú tipiche, è una parlata allegra e vivace di cui i romani vanno molto fieri. La forte immigrazione degli anni Cinquanta, oltre a riflettersi sul linguaggio, ha cambiato le componenti della popolazione: al "romano de Roma", di origine romana, si sono affiancati i nuovi arrivati. Capita così che spesso nelle famiglie oggi più che il romano si parli l'italiano o, al più la lingua nazionale con leggere influenze dialettali.
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Amministrazione, suddivisioni, rioni e quartieri
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Frazioni
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Suddivisioni
Per scopi amministrativi e per aumentare la decentralizzazione, il grande territorio del comune di Roma è stato ufficialmente diviso in 19 Municipi. Ogni Municipio riunisce parti di diversi quartieri. I rioni invece sono le ripartizioni in cui è suddiviso il centro storico. L'istituzione dei rioni risale all'Antica Roma, e il loro numero è cresciuto con la crescita della città. Tutti tranne uno (Prati) si trovano all'interno delle Mura aureliane. Il comune di Roma utilizza sia la divisione in quartieri che in zone.
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I rioniPiazza del Campidoglio (Campitelli) Santa Maria Maggiore (Esquilino) Palazzo di Giustizia (Prati) Via della Conciliazione (Borgo) Piazza del Popolo (Campo Marzio) Vittoriano (Trevi) Fontana di Nettuno (Parione) Piazza della Repubblica (Castro Pretorio) Roma vista dal Giardino degli Aranci (Ripa)
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I quartieriDopo l'istituzione dell'ultimo Rione, Prati, per i successivi allargamenti dell'area urbanizzata si iniziò ad usare il termine di "quartiere". Attualmente a Roma esistono 35 quartieri.
Esistono ulteriori suddivisioni ufficiali ed inoltre moltissimi altri toponimi di uso corrente.
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Città gemellateIn ordine alfabetico:
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Trasporti e mobilità urbanaVigile urbano in Piazza Venezia Il miliarium
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Trasporto su stradaLa città è al centro di una struttura radiale di vie di comunicazione che ricalcano le direttrici delle antiche vie consolari, che partendo dal Campidoglio congiungevano Roma antica a tutti gli angoli dell'Impero. Il punto di partenza delle strade che partono da Roma - il km 0 fisico - rimane il miliarium, la colonna un tempo dorata e posta nel Foro, ora di marmo e posta in cima alla Cordonata. Lo spazio urbano, un tempo delimitato dalle mura, è oggi definito dall'anello esterno di raccordo tra le vie di penetrazione, il Grande Raccordo Anulare.
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Trasporto su ferroEssendo posta al centro della penisola, Roma è anche il principale nodo ferroviario dell'Italia centrale. Le direttrici di traffico sono 4 e ricalcano - almeno nella parte iniziale del percorso - il tracciato delle principali consolari: quella tirrenica (Roma-Genova, lungo la via Aurelia), quella verso nord (Roma-Firenze-Bologna, lungo la via Salaria), quella adriatica (Roma-Pescara, lungo la via Tiburtina) e quella meridionale (Roma-Napoli, lungo la via Appia). Le principali stazioni sono Roma Termini (che è la stazione ferroviaria più grande e trafficata d'Europa con più di 600'000 transiti giornalieri, con al suo interno un centro commerciale, chiamato "Forum Termini", di oltre cento negozi), Roma Tiburtina (dove è previsto l'arrivo della nuova linea ad Alta Velocità/Alta Capacità), Roma Ostiense, Roma Trastevere, Roma Tuscolana, Roma S. Pietro.
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Trasporto aereoLa città è servita attualmente da tre aeroporti:
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Trasporti pubblici urbaniLinee della A e B metropolitana di Roma Roma è attualmente dotata di due linee di metropolitana, aperte nel 1955 (Linea B) e nel 1980 (Linea A), che servono gli assi di traffico est-ovest (linea A) e nord-sud (linea B). Altre linee sono in costruzione (linea B1 e linea C) e in progettazione (linea D). La lunghezza totale attuale è di 38 km. Le due linee si intersecano solo in un punto, alla stazione di Roma Termini. Il sistema dei trasporti pubblici urbani integra anche una ventina di stazioni urbane della rete ferroviaria. Le più utilizzate sono Roma Tiburtina, Roma Tuscolana, Roma Trastevere, Roma San Pietro, Roma Nomentana, Roma Nuovo Salario, Roma Magliana, Roma Muratella, Roma Aurelia. Nelle stazioni interne fermano sia i treni a media percorrenza (lunga nelle stazioni Termini, Ostiense e Tiburtina) che i treni metropolitani (detti "trenini effeemme"), che sono parte integrante del trasporto urbano e si possono prendere con il relativo biglietto ATAC. Esiste inoltre una linea espressa che collega la città all'aeroporto di Fiumicino. L'altro ramo del servizio di trasporti pubblici urbano è costituito dalla rete ATAC di autobus, tram e filobus (ritornati in uso nel 2005). La forte presenza di macchine negli ultimi decenni ha portato alla creazione di una zona a traffico limitato nella parte centrale del centro nei giorni lavorativi dalle 6 alle 18. Il traffico anche durante la notte ha poi portato alla creazione di un'altra zona a traffico limitato notturna in Trastevere e S. Lorenzo, e ci sono progetti per allargarla al quartiere di Testaccio. I parcheggi sono sempre più spesso convertiti a pagamento, e allo stesso tempo sono pochi, ma si continuano a costruirne di sotterranei. La situazione del traffico romano è comunque difficile per molte cause, come ad esempio:
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EconomiaPalazzo dell'ENI, sede nazionale Palazzo dei Congressi nell'EUR Sviluppatasi inizialmente intorno all'artigianato dei rioni e successivamente all'amministrazione pubblica (statale, regionale, provinciale, comunale) e agli enti parastatali storicamente presenti nella città, Roma possiede oggigiorno un'economia dinamica e diversificata che produce l'8% del PIL nazionale (più di ogni altra città della nazione) e continua a crescere con un tasso superiore alla media nazionale, nel periodo 2001-2005 l'incremento è addirittura dell'undici per cento. Oltre ai servizi ed all'indotto generato dalla presenza delle strutture amministrative, è l'edilizia a rappresentare il settore economico più importante per la città. Questa, da un lato ha comportato la crescita scriteriata delle periferie romane (dando luogo alla figura "professionale" dei palazzinari) e dall'altro ha favorito lo sviluppo di alcuni tra i più grossi gruppi nazionali del settore. Ovviamente, anche il turismo rappresenta una delle voci più importanti per il bilancio cittadino, perché l'offerta culturale di Roma non ha eguali nel mondo: oltre il 16% dei beni culturali mondiali si trovano a Roma (il 70% in tutta Italia). La città è anche il centro di molte istituzioni finanziarie (banche ed assicurazioni), di centri di produzione televisiva e cinematografica (tra cui spicca la cittadella artistica di Cinecittà), di aziende operanti nella moda e nella pubblicità. La presenza di tre poli universitari, insieme ai dieci a carattere privato, recentemente ha favorito lo sviluppo di attività legate alla ricerca e ai servizi tecnologici avanzati. Forse inaspettatamente, a Roma è presente una forte realtà industriale, costituita di aziende di medio-piccole dimensioni, che si è sviluppata intorno ad alcuni poli di sviluppo, come la via Tiburtina o Acilia tanto da scavalcare Torino nel ruolo di secondo polo industriale. L'agricoltura e l'allevamento (soprattutto la pastorizia) stanno sempre più perdendo d'importanza, stante la connotazione sempre più urbana assunta dal territorio comunale, anche se non è infrequente ancor'oggi trovare greggi pascolare nelle zone periferiche della città. Roma è il comune d'Europa maggiore per le attività agricole.
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Media e telecomunicazioni
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Giornali
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Riviste
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TV
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Radio
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Educazione e culturaUno degli edifici de La Sapienza Roma continua ad essere il più grande centro di istruzione italiano con molte delle maggiori università del territorio:
Anche molte università private si trovano a Roma, come:
Sempre a Roma si trova l'Accademia di Santa Cecilia, la più antica accademia di musica al mondo (fondata nel 1584). La facoltà di Medicina e chirurgia "Agostino Gemelli" dell'Università Cattolica del Sacro Cuore è anche la prima facoltà di Medicina italiana ad essersi dotata di un policlinico proprio. Inoltre sono presenti sedi di enti che hanno finalità (esclusiva o meno) di ricerca (lista da completare):
ed alcuni IRCCS
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Ricorrenze, Feste e FiereNotte Bianca all'EUR
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Monumenti e luoghi d'interesseGiovanni Paolo Pannini: Galleria di Roma antic Giovanni Paolo Pannini: Galleria di Roma moderna Il Pantheon Vista di Roma dalla Basilica di San Pietro Nel corso della sua storia, più di due volte millenaria, Roma ha accumulato notevoli tesori d'arte ed un patrimonio archeologico che non ha uguali nel resto del mondo. Questo aspetto della città è costituito da due caratteri principali storicamente e culturalmente differenti:
Innumerevoli sono i resti archeologici, gli edifici monumentali, le chiese,
le biblioteche, musei e gli istituti culturali. La formazione della città si può considerare conclusa con i grandi interventi urbanistici degli ultimi tre re di Roma, sotto i quali la città si sviluppa come centro urbano etrusco: in particolare la bonifica dell'area del Foro Romano mediante la costruzione della Cloaca Massima permise la creazione del centro politico, religioso e amministrativo della città, suddivisa in quattro regioni e dotata della prima cinta di mura. Dopo l'invasione gallica del 390 a.C. si ebbe la costruzione di una nuova cinta (le cosiddette mura serviane). A partire dal II secolo a.C. si moltiplicarono le costruzioni di nuovi edifici, che progressivamente venivano inseriti in piani urbanistici coerenti da parte dei personaggi che dominavano la storia politica e intendevano celebrare il proprio nome. Il fenomeno si accentuò ulteriormente nei primi due secoli dell'Impero romano, ad opera degli imperatori (Fori Imperiali, edifici pubblici grandiosi e splendidamente decorati come terme, teatri, anfiteatri, templi. Dopo la crisi del III secolo, che vide un quasi completo arresto dell'attività edilizia (con la significativa eccezione della costruzione delle mura Aureliane), una ripresa si ebbe in età tetrarchica. A partire dagli inizi del IV secolo, gli imperatori divenuti Cristianesimo, eressero le grandi basiliche cristiane (San Giovanni in Laterano e Santa Croce in Gerusalemme, costantiniane, e Santa Maria Maggiore e San Paolo fuori le mura nel V secolo) Il potere temporale dei papi ha poi riempito il territorio cittadino di chiese monumentali. Innumerevoli i resti architettonici sparsi nella campagna romana.
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Roma antica
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Basiliche patriarcaliSan Giovanni in Laterano San Paolo fuori le mura Basilica di San Pietro in Vaticano
Basilica di San Paolo fuori le mura
Basilica di San Giovanni in Laterano
Basilica di Santa Maria Maggiore
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Fontane
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Chiese
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Altri luoghi di cultoA Roma, oltre a circa 900 chiese cristiane, per la maggior parte cattoliche, ma anche evangeliste, valdesi e di altre religioni cristiane, ci sono anche luoghi di culto di molte altre religioni, fra cui la più grande moschea d'Europa e una delle maggiori sinagoghe italiane.
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Ponti
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Mura di Roma
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Musei
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Palazzi
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PiazzeCampo de' Fiori Piazza del Popolo Piazza di Spagna Piazza Venezia
Piazza Farnese
Piazza della Minerva
Piazza del Quirinale
Piazza dell'Esedra o Piazza della Repubblica
Piazza della Rotonda
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Luoghi d'interesse
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AmbienteRoma ha al suo interno numerose aree verdi. Le aree protette sono: Area verde con laghetto nell'EUR
Inoltre sono presenti diversi giardini, molti facenti parte nel passato di dimore nobiliari: Il Tempio di Esculapio a Villa Borghese Villa Medici
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